Der Unstrut-Hainich-Kreis im Nordwesten Thüringens ist eine bedeutende Verwaltungsregion mit Städten wie Mühlhausen und Bad Langensalza. Das Landratsamt fungiert als zentraler Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und zählt zu den größten Arbeitgebern der Region. Über 700 Mitarbeitende sorgen in zahlreichen Fachbereichen für eine funktionierende Verwaltung. Die damit verbundene Komplexität stellt hohe Anforderungen an die IT-Infrastruktur, die als stabile und sichere Grundlage für den täglichen Betrieb unverzichtbar ist. Die IT-Abteilung steuert Asset-, Software- und Patchmanagement mit der Deskcenter Management Suite.
„Durch den Einsatz der Deskcenter Management Suite konnten wir unsere IT-Prozesse deutlich strukturieren und automatisieren. Wir haben heute einen wesentlich besseren Überblick über unsere Systeme und können schneller, sicherer und effizienter arbeiten.“
In der Vergangenheit waren viele IT-Prozesse im Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis noch stark manuell geprägt. Ein durchgängiger Überblick über eingesetzte Hard- und Software war nur eingeschränkt vorhanden. Inventardaten wurden teilweise dezentral gepflegt und Softwarestände konnten nicht einheitlich sichergestellt werden. „Dadurch fehlte der Überblick, welche Hard- und Software wo im Einsatz ist. Gleichzeitig war es kaum möglich, alle Systeme auf einem einheitlichen und sicheren Versionsstand zu halten“, beschreibt Jens Hamann die damalige Situation. Die Einrichtung neuer Arbeitsplätze war zusätzlich mit einem vergleichsweise hohen Zeitaufwand verbunden. Diese Ausgangssituation führte zu erhöhtem Administrationsaufwand und brachte Risiken in Bezug auf IT-Sicherheit und Transparenz mit sich.
Deskcenter Management Suite als Lösung
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde eine strategische Neuausrichtung der IT angestoßen. Ziel war es, zentrale Prozesse zu standardisieren, zu automatisieren und die Transparenz über die gesamte IT-Infrastruktur zu erhöhen. Im Fokus standen dabei insbesondere die vollständige Inventarisierung von Hard- und Software, die automatisierte Softwareverteilung, ein strukturiertes Patchmanagement sowie die Vereinheitlichung der Bereitstellung von Arbeitsplätzen. Gleichzeitig sollte die gewählte Lösung wirtschaftlich tragfähig sein und sich nahtlos in die bestehende IT-Landschaft integrieren lassen.
Mit der Einführung der Deskcenter Management Suite konnte eine Lösung implementiert werden, die diesen Anforderungen gerecht wird. Sie ermöglicht eine zentrale Steuerung und Verwaltung aller relevanten IT-Prozesse – von der Inventarisierung über die Softwareverteilung bis hin zur automatisierten Aktualisierung von Systemen. Die Einführung erfolgte strukturiert und innerhalb kurzer Zeit, sodass bereits frühzeitig deutliche Verbesserungen im operativen Betrieb erzielt werden konnten.
Arbeitsplatzbereitstellung in 30 bis 45 Minuten
„Die Bereitstellung neuer Arbeitsplätze erfolgt heute vollständig automatisiert und kann inklusive aller erforderlichen Softwareprodukte innerhalb von nur 30 bis 45 Minuten abgeschlossen werden. Die Deskcenter Management Suite überzeugt dabei durch ihre hohe Zuverlässigkeit und die intuitive Bedienbarkeit“, erklärt Jens Hamann.
Heute zeigt sich der Mehrwert dieser Modernisierung deutlich im Arbeitsalltag. Viele zuvor manuelle Tätigkeiten laufen automatisiert im Hintergrund, wodurch die IT-Abteilung erheblich entlastet wird. Neue Arbeitsplätze können standardisiert und in deutlich kürzerer Zeit eingerichtet werden. Gleichzeitig sorgt ein konsequentes Patchmanagement dafür, dass alle Systeme auf einem aktuellen Stand bleiben und potenzielle Sicherheitslücken frühzeitig geschlossen werden. Auch die Transparenz über die eingesetzten IT-Ressourcen hat sich wesentlich verbessert, sodass fundierte Entscheidungen auf Basis verlässlicher Daten getroffen werden können.
Sicherheit und Transparenz auf neuem Niveau
Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt in der gesteigerten IT-Sicherheit und der besseren Steuerbarkeit der gesamten Infrastruktur. Durch zentrale Richtlinien und automatisierte Prozesse können Standards einheitlich umgesetzt und dauerhaft eingehalten werden. Dies ist insbesondere im öffentlichen Sektor mit seinen hohen Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit von großer Bedeutung. Trotz der Größe und Komplexität der IT-Landschaft ist es der IT-Abteilung heute möglich, den Betrieb effizient mit den vorhandenen personellen Ressourcen sicherzustellen. Die gewonnene Automatisierung schafft Freiräume für strategische Themen und ermöglicht es, die Digitalisierung der Verwaltung aktiv voranzutreiben.
Fazit
„Insgesamt hat die konsequente Weiterentwicklung der IT-Strukturen dazu beigetragen, die Leistungsfähigkeit des Landratsamtes Unstrut-Hainich-Kreis nachhaltig zu stärken. Die Verwaltung ist heute deutlich besser aufgestellt, um den steigenden Anforderungen an eine moderne, digitale und bürgernahe Verwaltung gerecht zu werden und gleichzeitig einen sicheren und stabilen IT-Betrieb zu gewährleisten.“ sagt Herr Jens Hamann, IT-Leiter im Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis.
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