Den digitalen Workplace mit den richtigen Technologien umsetzen

Der digitale Workplace ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern bereits in der Realität angekommen. Für die erfolgreiche Umsetzung sind neben einem grundlegenden Wandel der Unternehmenskultur vor allem die richtigen Technologien und ein umfassendes IT-Infrastruktur- und IT Lifecycle Management entscheidend.

Unsere Art zu arbeiten hat sich in den letzten 15 bis 20 Jahren stark verändert. So wurden feste Abteilungsstrukturen und der eigene Schreibtisch von globalen Projekt-Teams und Desk Sharing abgelöst. Hinzu kommen

  • Web- und Telefonkonferenzen
  • Home-Office
  • erhöhte Reisetätigkeiten
  • flexible Arbeitszeitmodelle

Damit die Mitarbeiter dennoch produktiv – oder am besten noch effizienter – arbeiten können, gilt es, den digitalen Workplace optimal auf den Mitarbeiter abzustimmen. Anwendungen sollen außerhalb des Büros genauso zuverlässig erreichbar sein wie im Firmengebäude. Sie müssen sich über Handy, Tablet oder Laptop genauso komfortabel nutzen lassen wie am Desktop-Rechner mit großem Bildschirm.

Der digitale Workplace fordert Verlässlichkeit

Laut einer Studie von IDG Research Services vom Mai 2017 haben sich bereits zwei Drittel der Unternehmen auf den Weg zum digitalen Workplace gemacht. Dennoch ist heute nur jeder Achte mit der technischen Ausstattung seines Arbeitsplatzes rundum zufrieden. 80 Prozent der Mitarbeiter wünschen sich noch Verbesserungen. Diese Studienergebnisse zeigen: Die neue Flexibilität ist in punkto Unternehmenskultur und Arbeitszeit bereits gut organisiert. Es hakt aber noch an der technischen Umsetzung.

Offenbar stellt die Tatsache, dass der Arbeitsplatz von heute häufig „remote“ ist, die IT vor besondere Herausforderungen, um die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit der Systeme sicherzustellen. Deshalb sind neue Wege der Softwarebereitstellung notwendig, beispielsweise über die Cloud. Zudem braucht es ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept mit Patchmanagement und Berechtigungskontrolle, um BYOD und mobile Geräte sicher zu managen und die Nutzung virtueller Technologien kann zur Optimierung von Performance und Lizenzkosten beitragen.

Für den digitalen Workplace Cloud-Architekturen sinnvoll einsetzen

Laut IDG werden nach wie vor E-Mail, Telefon und Office-Anwendungen am häufigsten benötigt. Hier steht mit Office 365 ein Office „on Demand“ zur Verfügung, das Mitarbeiter von jedem Rechner aus streamen können. Dokumente und Einstellungen werden über alle Geräte hinweg synchronisiert, wenn sich der Anwender mit seinem Microsoft-Konto anmeldet.

Doch nicht jede Applikation lässt sich so problemlos in die Cloud verlagern wie Office. Vor allem die Abhängigkeit einer Anwendung zu anderen Systemen muss genau geprüft werden. Auch die Frage, ob eine Applikation aus Sicherheitsgründen besser in einer private statt einer Public Cloud betrieben wird, gilt es vorab zu klären. Dazu braucht es Analysen zum Nutzerverhalten, um die wirtschaftlichste Lizenzierungsform zu ermitteln. Das ist beispielsweise über ein Application Metering möglich. Darüber lässt sich die tatsächliche Nutzung von Software genau messen sowie ungenutzte Software identifizieren. Anschließend kann die IT den Lizenzbedarf – auch für die Verlagerung einer Anwendung in die Cloud – genau ermitteln.

Digitalen Workplace mit Hilfe zertifizierter Partner einrichten

Um Cloud-basierte und mobile Arbeitsplätze bedarfsgerecht zu implementieren, braucht es Lösungen für ein effizientes Management hybrider IT-Landschaften. Nur erfahrene IT-Consultants bewegen sich auf diesem Terrain sicher. Deshalb bieten Hersteller den Unternehmen hierfür eine Richtschnur bei der Auswahl von geeigneten Implementierungs- und Software-Partnern. Microsoft beispielsweise macht dies durch die Zertifizierung zum Microsoft Partner Datacenter Gold. Diesen Partnerstatus erhalten nur Anbieter, deren IT-Consultants fundiert zu Cloud- und Virtualisierungstechnologien beraten und diese in Rechenzentrumslösungen umsetzen können.

Die strikte Rechtevergabe auf Dateien und Ordner der Fileserver schützt Unternehmensdaten zusätzlich im Falle eines Ransomware-Angriffs. Denn dadurch wird die Anzahl der infizierten Dateien eingeschränkt. Doch die Rechtevergabe auf Basis von Active Directory Sicherheitsgruppen ist häufig sehr komplex und unübersichtlich. Spezielle Lösungen für das Access Rights Management listen übersichtlich auf, über welche Berechtigungen ein Mitarbeiter oder eine Gruppe verfügt. Nötige Einschränkungen lassen sich anhand solcher Übersichten schneller erkennen und vornehmen.

Unternehmen kommen um digitale Arbeitsplätze längst nicht mehr herum. Im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter kann der digitale Workplace das Zünglein an der Waage sein. Für immer mehr Bewerber sind ortsunabhängiges Arbeiten, Home Office und flexible Arbeitszeiten wichtige Entscheidungsfaktoren. Für Unternehmen zahlt sich der Arbeitsplatz der Zukunft durch höhere Produktivität und Qualität aus, da Informationen jederzeit bereitstehen und beispielsweise in externen Besprechung auf Kundendaten, Verträge oder Umsätze direkt zugegriffen werden kann. Um dies ressourcenschonend umzusetzen, benötigt die IT die richtigen Strategien und Lösungen. Dazu gehört ein optimales IT-Asset-Management mit automatisiertem Patchmanagement und Softwareverteilung, Application Metering sowie User Access Management. Dieses Zusammenspiel bildet das Fundament, um digitale Workplaces sicher und Lizenz-compliant einzurichten.


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Dieser Fachartikel ist ein Beitrag unseres CEO Christoph Harvey. Wenn Sie sich mehr für IT-Management-Themen interessieren, schauen Sie jetzt auch bei unseren anderen Fach- und Blogartikeln vorbei. Darüber hinaus könnte Sie unser Mobile-Device-Management-Tool interessieren, mit welchem Sie Ihre digitalen Worplaces gekonnt und sicher in die Tat umsetzen können.

 

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